US-Dollar/Yen-Kurs im Aufwärtstrend

Der Dollar/Yen-Kurs steigt weiter an. Der Kurs überschritt sogar die 100 Yen-Marke.

Der US-Dollar/Yen-Kurs gewinnt aktuell weiter an Wert. Infolge eines starken Aufwärtstrends notiert der Kurs momentan sogar knapp über 103 Yen je US-Dollar.

Ein Grund für die Abwertung des japanischen Yen ist die derzeitig sehr lockere Geldpolitik in Japan. Medienberichten zufolge will die Bank of Japan innerhalb von zwei Jahren die Inflationsrate auf das Niveau von etwa zwei Prozent bringen, da die japanische Wirtschaft seit mehreren Jahren eine chronische Deflation verzeichnet.

Wie diese Woche bekannt wurde, ist die japanische Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2013 stärker als erwartet angestiegen. Das japanische Cabinet Office teilte mit, dass das sich das Bruttoinlandsprodukt im Quartalsvergleich um 0,9 Prozent erhöhte. Erwartet worden war ein Wachstum von 0,7 Prozent.

Seit Anfang April befindet sich der US-Dollar/Yen-Kurs in einer Aufwärtsbewegung. Er konnte sich von rund 93 Yen je Dollar Anfang April auf 100 Yen Mitte Mai steigern. Aktuell notiert der Kurs bei 103,2400 Yen je US-Dollar.

Kursschwankungen des Euro

Der Euro konnte am Donnerstag einen Teil der Verluste vom Vortag wettmachen. Der US-Haushaltsstreit beeinflusst jedoch den Euro-US-Dollar-Kurs.

Der Euro unterliegt aktuell starken Kursschwankungen. Nachdem der Euro am Dienstag dank Spekulationen über eine Einigung im US-Haushaltsstreit erstmals seit Anfang Mai wieder über 1,32 US-Dollar gestiegen war, erlitt der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung am Mittwochabend Verluste. Grund dafür waren Medienberichte, denen zufolge die Verhandlungen zur Beilegung des Haushaltsstreits in Washington festgefahren seien. Am Donnerstag hingegen konnte der Euro einen Teil der Verlust vom Vorabend wettmachen. Während der Euro gegen Donnerstagmittag bei 1,3260 US-Dollar notierte, liegt der Kurs aktuell bei 1,3237 US-Dollar je Euro.

Händler erklärten die jüngsten Kursschwankungen des Euro stern.de gegenüber damit, dass die Hängepartie im US-Haushaltsstreit kurz vor den Weihnachtsfeiertagen das alles beherrschende Thema am Devisenmarkt sei.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3302 US-Dollar festgesetzt im Vergleich zu 1,3178 Dollar vom Dienstag.

Euro-Dollar-Kurs in Abwärtstrend

Der Euro-Dollar-Kurs befindet sich momentan in einem leichten Abwärtstrend. Es gilt abzuwarten, ob sich der Kurs in naher Zukunft stabilisieren kann.

Der Euro-Dollar-Kurs befindet sich aktuell in einer leichten Abwärtsbewegung. Der Kurs startete schwach in das Jahr, konnte sich dann jedoch stabilisieren und tendierte von März bis Anfang Mai bei 1,30 US-Dollar. Ab Anfang Mai setzte dann eine starke Abwärtsbewegung ein, die den Euro-Dollar-Kurs Ende Mai auf rund 1,24 Dollar fallen ließ. Im Folgenden setzte ein leichter Aufwärtstrend ein, so dass der Kurs bis Anfang Juli bei rund 1,25 Dollar tendierte. Mitte Juli fiel der Euro-Dollar-Kurs jedoch auf das Tief von 1,204 Dollar. Danach folgte eine Stabilisierung des Kurses, so dass der Wechselkurs innerhalb eines Aufwärtstrends auf 1,31 Dollar Mitte September anstieg. Danach setzte ein leichter Abwärtstrend ein, der den Kurs bei rund 1,30 Dollar tendieren ließ. Nachdem der Wechselkurs Mitte Oktober noch bei rund 1,31 Dollar lag, fällt er aktuell leicht und liegt bei 1,2943Dollar. Grund für den schwachen Euro sind nach Angaben von Experten die schwach erwarteten Aktienmärkte, wodurch die Risikobereitschaft der Anleger sinkt.