Euro/Zloty-Kurs in Seitwärtsbewegung

Der Euro/Zloty-Kurs befindet sich aktuell in einer Seitwärtsbewegung. Er tendiert aktuell knapp unter der 4,15-Zloty-Marke.

Der Kurs startete relativ schwach in das neue Jahr 2013 und tendierte Anfang Januar bei rund 4,07 Zloty je Euro. Es folgte ein Aufwärtstrend, so dass der Euro die 4,09-Zloty-Marke überschritt und bei rund 4,10 Zloty notierte. Eine starke Abwärtsbewegung ließ den Euro/Zloty-Kurs Mitte Januar auf knapp 4,07 Zloty fallen, bevor ein erneuter Aufwärtstrend einsetzte. Dieser führte zu einem Anstieg des Euro/Zloty-Kurses auf rund 4,09 Zloty je Euro Mitte Januar. Ende Januar überschritt der Euro sogar die 4,15-Zloty-Grenze, Anfang Februar notierte der Euro/Zloty-Kurs bei knapp 4,19 Zloty. Danach setzte ein Abwärtstrend ein und ließ den Euro auf rund 4,14 Zloty fallen. Infolge einer weiteren Aufwärtsbewegung Mitte Februar stieg der Kurs auf knapp 4,17 Zloty an, bevor der Euro erneut an Wert verlor und Anfang März bei 4,12 Zloty tendierte. Nach einer leichten Erholung notiert der Euro/Zloty-Kurs aktuell bei 4,1486 Zloty.

Euro/Yen weiter fest

Der Euro/Yen-Kurs konnte in den vergangenen Tagen von den Gerüchten um das G20-Treffen profitieren. Tendenziell befindet sich der Kurs jedoch in einem Abwärtstrend.

Der Euro/Yen-Kurs befindet sich nach wie vor in einer leichten Abwärtsbewegung. Seit Beginn des Jahres konnte der Kurs an Wert gewinnen und stieg von rund 112 Yen Anfang Januar auf zwischenzeitlich rund 118 Yen. Infolge einer weiteren Aufwärtsbewegung stieg der Euro/Yen-Kurs Anfang Februar auf rund 128 Yen je Euro. Im Anschluss daran ging der Kurs jedoch leicht zurück und notiert aktuell bei 124,6500 Yen je Euro.

Entwicklung EUR/JPY der vergangenen 12 Monate

Chart: Euro-Yen Devisenkurs
In den vergangenen Tagen konnte der Yen an Wert gewinnen. Dies lag vor allem an Diskussionen um die richtige Währungspolitik vonseiten der G7-Staaten, der führenden Industrieländer. Während widersprüchliche Aussagen von G7-Vertretern am Dienstag für starke Kursbewegungen des Yen gesorgt hatten, stieg der Euro/Yen-Kurs zwischenzeitlich wieder an. Angesichts des am Freitag und Samstag stattfindenden Treffens der G20-Staaten ging der Kurs jedoch erneut leicht zurück.

Euro-Dollar-Kurs in Abwärtstrend

Der Euro-Dollar-Kurs befindet sich momentan in einem leichten Abwärtstrend. Es gilt abzuwarten, ob sich der Kurs in naher Zukunft stabilisieren kann.

Der Euro-Dollar-Kurs befindet sich aktuell in einer leichten Abwärtsbewegung. Der Kurs startete schwach in das Jahr, konnte sich dann jedoch stabilisieren und tendierte von März bis Anfang Mai bei 1,30 US-Dollar. Ab Anfang Mai setzte dann eine starke Abwärtsbewegung ein, die den Euro-Dollar-Kurs Ende Mai auf rund 1,24 Dollar fallen ließ. Im Folgenden setzte ein leichter Aufwärtstrend ein, so dass der Kurs bis Anfang Juli bei rund 1,25 Dollar tendierte. Mitte Juli fiel der Euro-Dollar-Kurs jedoch auf das Tief von 1,204 Dollar. Danach folgte eine Stabilisierung des Kurses, so dass der Wechselkurs innerhalb eines Aufwärtstrends auf 1,31 Dollar Mitte September anstieg. Danach setzte ein leichter Abwärtstrend ein, der den Kurs bei rund 1,30 Dollar tendieren ließ. Nachdem der Wechselkurs Mitte Oktober noch bei rund 1,31 Dollar lag, fällt er aktuell leicht und liegt bei 1,2943Dollar. Grund für den schwachen Euro sind nach Angaben von Experten die schwach erwarteten Aktienmärkte, wodurch die Risikobereitschaft der Anleger sinkt.

Wechselkurs EUR/CHF stabil

Der Wechselkurs Euro/Schweizer Franken (EUR/CHF) hält sich weiterhin stabil. Von der Euro-Schuldenkrise ist der Wechselkurs jedoch ebenfalls betroffen.

Im vergangenen September hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) das Wechselkursziel von 1,20 gegenüber dem Euro bekannt gegeben. Ab diesem Ziel würde sie demnach intervenieren, um den Schweizer Franken zu verteidigen. Der Schweizer Franken galt seitdem als sichere Anlage, was zu einer deutlichen Aufwertung der Währung führte. Da ein zu starker Schweizer Franken die einheimischen Produkte jedoch am Weltmarkt relativ teuer machte und die Schweizer Einzelhändler Umsatzverluste erlitten, intervenierte die Notenbank wiederholt am Devisenmarkt, um den Wechselkurs zu stabilisieren. Diese Interventionen sind in der Schweiz sehr umstritten.

Jochen Hartwig, Volkswirt beim KOF-Institut in Zürich, schätzte ftd.de gegenüber ein, dass der Euro/Schweizer Franken-Wechselkurs jedoch ebenfalls von der Euro-Krise betroffen ist. Nachdem es anfangs so aussah, als ließe sich die Wechselkursuntergrenze ohne Devisenkäufe der SNB halten, habe die Verschärfung der Krise im Euro-Raum dazu geführt, dass die SNB mittlerweile massiv am Devisenmarkt intervenieren müsse, sagte Hartwig. Aktuell liegt der Wechselkurs bei 1,2007 Schweizer Franken je Euro.